Motorola & Kenwood Betriebsfunk

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Anwendungen Betriebsfunk Funkgeräte

Der Betriebsfunk in Deutschland ist Teil des nichtöffentlichen mobilen Landfunks und ist in mehrere Anwendungsbereiche nach Bedarfsträgergruppen unterteilt. Anwendungsbereiche sind unter anderem Industrie, Handels-, Handwerks- und Gewerbebetriebe, Gebäudemanagement, Behörden, Personen- und Objektschutz, Anstalten des öffentlichen Rechts, Veranstaltungsunternehmen, Fußballstadien und Sportarenen, Sportvereine sowie Dienstleistungsunternehmen. Ein Funknetz des Betriebsfunks besteht in der Regel aus einer ortsfesten Funkanlage mit einer Anzahl dazugehöriger mobiler Funkgeräte. Für ein Betriebsfunknetz wird gewöhnlich ein Funkversorgungsbereich mit einem Radius von 10 bis 19 km genehmigt. Funknetzen ohne ortsfeste Funkanlage wird ein geografisches Gebiet genehmigt. Die Genehmigung für ein Betriebsfunknetz erteilt die zuständige Außenstelle der Bundesnetzagentur (vormals Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post). In der Genehmigung werden die Betriebsfrequenz, die Sendeausgangsleistung, der Standort der ortsfesten Funkanlage, die Antennenart und die Antennenhöhe festgelegt.

 

Frequenzzuteilungen für den Betriebsfunk

Wegen der begrenzten Anzahl von Funkfrequenzen erfolgt eine Zuteilung im allgemeinen zur gemeinschaftlichen Nutzung der Frequenz mit anderen Genehmigungsinhabern.In Deutschland werden Frequenzen aus folgenden Frequenzbereichen zugewiesen: 70cm-Band: 410,00 MHz bis 470,00 MHz 2m-Band: 146,00 MHz bis 174,00 MHz 4m-Band: 68,00 MHz bis 87,50 MHz 8m-Band: 34,75 MHz bis 34,95 MHz

 

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